FAQ - Fragen und Antworten | Montessori-Verein Dietzenbach

FRAGEN & ANTWORTEN

Viele Ihrer Fragen konnten mit Sicherheit in den einzelnen Bereichen unserer Website beantwortet werden. Trotzdem bleiben manchmal noch ein paar Fragen offen. An dieser Stelle haben wir versucht noch ein paar wissenswerte Informationen im Rahmen einer „Fragen- & Antwortliste“ aufzuführen.

Wichtige Fragen zum Verein

Welche Aufgabe hat der Verein?

Der Verein fungiert als Träger der Montessori-Einrichtungen in Dietzenbach.

Er ist damit sowohl Arbeitgeber für unsere LehrerInnen und ErzieherInnen als auch Mieter oder Käufer von Immobilien und zuständig für alle Themen, die administrativ rund um die Schule und das Kinderhaus abzuwickeln sind.

Die inhaltlichen Themen für Schule und Kinderhaus werden gemäß Satzung von den Schulleitungsteam, bzw. der Kinderhausleitung bestimmt.

Wer wird letztlich Vereinsmitglied, wenn eigentlich die Kinder die Einrichtungen des Vereins nutzen sollen?

Stellvertretend für ihre Kinder werden die Eltern Mitglied der Vereins.

Da jedes Mitglied eine Stimme in der Mitgliederversammlung hat und wir Alleinerziehende nicht schlechter stellen wollen als Familien in denen beide Eltern präsent sind, zahlt jede Familie nur einen Beitrag und hat eine Stimme in der Mitgliederversammlung.

Auch getrennt lebende Paare und unverheiratete Eltern haben zusammen eine Stimme.

Welche Rechte haben Vereinsmitglieder?

Analog zu Sport-, Kultur- und Freizeitvereinen bestimmt die Mitgliederversammlung unseres Vereins alle maßgeblichen Belange des Vereins und legt die grundsätzlichen Parameter für die Ausrichtung der Arbeit des Vorstands fest. Da wir aber mit Schule und Kinderhaus zwei Einrichtungen betreiben, die auf täglicher Basis handlungsfähig sein müssen, sind dem Vorstand in den Fragen der täglichen Arbeit weitgehende Handlungsspielräume per Satzung gegeben.

Die genauen Pflichten und Rechte der Mitglieder und der einzelnen Gremien des Vereins gehen aus der Satzung hervor. Diese können Sie hier herunterladen.

Welche Verpflichtungen haben Vereinsmitglieder?

Vereinsmitglieder zahlen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 60,- Euro.

Weiterhin sind wir vor allem in der Anfangsphase von Schule und Kinderhaus auf die aktive Beteiligung der Eltern angewiesen. Daher wurde in der Mitgliederversammlung 2009 festgelegt, dass Familien aktuell jährlich 40 unentgeltliche Arbeitsstunden für den Verein erbringen, sobald sie im jeweiligen Geschäftsjahr ihr Kind in einer der Einrichtungen untergebracht haben. Diese können durch handwerkliche Arbeiten an Schule und Kinderhaus, durch Mitarbeit im und rund um den Unterricht/die Betreuung oder durch sonstige Unterstützung (wie Vorstandsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit etc.) erbracht werden.

Eltern, die diese Arbeitsstunden nicht erbringen können oder wollen, verpflichten sich aktuell zu Ausgleichszahlungen von 25.- Euro je nicht erbrachter Stunde an den Verein.

Die genauen Pflichten und Rechte der Mitglieder und der einzelnen Gremien des Vereins gehen aus der Satzung hervor. Diese können Sie hier herunterladen.

Was passiert, wenn man mehr als 40 Arbeitsstunden auf de Stundenkonto hat?

Befinden sich zum 31.07. des jeweiligen Jahres mehr als 40 Arbeitsstunden auf dem jeweiligen Stundenkonto, so werden bis zu 10 Stunden von diesem in das folgende Geschäftsjahr direkt übertragen. Alle darüber hinausgehenden Stunden werden zu 1/4 übertragen. In der Summe sind so aber maximal 40 Stunden „Übertrag“ möglich.

Haben Sie also 70 Stunden in einem Jahr an Arbeitsleitungen erbracht, so müssen Sie im Folgejahr nur noch 25 Arbeitsstunden erbringen. 40 Stunden waren pflichtgemäß zu erbringen. Von den verbliebenen 30 Stunden werden 10 direkt übernommen und von den 20 weiteren Stunden 20/4 = 5 Stunden. Sie hätten also 15 Stunden schon im „Übertrag“.

Wichtige Fragen zum Kinderhaus

Welche Betreuungszeiten sind möglich?

Wir bieten zur Zeit folgende Betreuungszeiten an:

Kindergartengruppen

Mo. – Fr. von 7:30–12:30 Uhr
oder 
Mo. – Fr. von 7:30–15:00 Uhr
oder 
Mo. – Fr. von 7:30–16:30 Uhr

Krabbelgruppe (U3)

Mo.–Fr. von 7:30–15:00 Uhr

Ist eine Vereinsmitgliedschaft für eine Anmeldung im Kinderhaus notwendig?

Ja und nein.

Zum Zeitpunkt der Anmeldung Ihres Kindes ist es noch nicht notwendig, Mitglied im Verein zu sein. Bei verbindlichem Abschluss des Betreuungsvertrages wird die Mitgliedschaft dann erforderlich.

Um die Mitglieder finanziell nicht schlechter zu stellen als Interessenten, die noch nicht Mitglied geworden sind, wird für Nicht-Mitglieder eine etwas höhere Anmeldegebühr (160,- Euro) erhoben. Sollten Sie noch nicht Mitglied sein, müssen Sie zudem bei Abschluss des Betreuungsvertrages eine Mitgliedschaft mit den damit verbundenen Kosten und Pflichten eingehen. Die Kosten für die Mitgliedschaft sind unabhängig von den dann bereits bezahlten 160,- Euro zu verstehen.

Fällt eine Anmeldegebühr an?

Mit der Anmeldung ist eine Anmeldegebühr in Höhe von 100,- Euro (für Nichtmitglieder 160,- Euro) fällig. Die Anmeldung wird erst wirksam mit der Erfüllung beider Bedingungen – Anmeldebogen einreichen und Bezahlung der Anmeldegebühr.

Sollte Ihr Kind von uns nicht berücksichtigt werden und Sie eine Absage erhalten, so erhalten Sie die gezahlte Anmeldegebühr wieder zurückerstattet.

Fällt eine Aufnahmegebühr an?

Ja, zur Erstausstattung des Kinderhausplatzes mit Möbeln, Montessori-Materialien und sonstiger Ausstattung wird für jedes Kind eine Aufnahmegebühr fällig.

Diese beträgt 250,- Euro und fällt einmalig bei Eintritt des Kindes an.

Was kostet der Besuch des Kinderhauses?

Die aktuellen Zahlen entnehmen Sie bitte dem Dokument im Bereich „Kosten„.

Was ist die "Bürgschaft"/das "Darlehen"?

Zur Anschubfinanzierung, z. B. für die Erstausstattung sowie notwendige Investitionen, ist der Verein auf Darlehen aus der Elternschaft (sowohl von Schul- als auch von Kinderhauseltern) angewiesen.

Die Eltern stellen daher dem Verein ein direktes und zinsfreies Darlehen in Höhe von 1.500,- Euro für die Laufzeit des Betreuungsvertrags (üblicherweise 3 Jahre) zur Verfügung stellen.

Das Darlehen wird planmäßig nach dem Ablauf der regulären Kinderhauszeit zurückgezahlt.

Des Weiteren gewähren die „Kinderhauseltern“ dem Verein eine Bürgschaft in Höhe von 1.500,- Euro. Die Bürgschaft wird in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Langen-Seligenstadt erfüllt und kann als direkte Bürgschaft oder durch Hinterlegung des Bürgschaftsbetrages auf ein verzinstes Konto realisiert werden.

Die Bürgschaft bleibt so lange bestehen, bis sie von einer anderen Person übernommen wird oder der Verein die durch die Bürgschaft gedeckten Schulden zurückgezahlt hat. Da wir derzeit mit dem Weggang eines Kindes einen neuen Platz vergeben können, wird in der Regel die Bürgschaft und der Kredit von den Eltern dieses neuen Platzes zeitnah abgelöst.

Kann ich Kosten vom Kinderhaus steuerlich geltend machen?

Nach Auskunft von Steuerberatern und dem Finanzamt sind grundsätzlich die Kosten für eine schulische Ausbildung zu 30% steuerlich abzugsfähig sowie für reine Betreuung (z.B. Kinderhaus) zu 66,67% (bis zu einem Höchstbetrag von 4.000,- Euro jährlich).

Daneben ist eine Gehaltsumwandlung im Zuge einer Gehaltserhöhung (!) möglich, so dass dieses Modell sowohl für Sie als auch für Ihren Arbeitgeber steuerlich vorteilhaft sein kann, da diese Zahlungen dann sozialversicherungsfrei sind. (Sehen Sie hierzu die entsprechende FAQ „Kinderhausgeld als Gehalt -> brutto=netto“.)

Bitte klären Sie Ihre persönliche Situation in Bezug auf eine eventuelle Gehaltsumwandlung mit Ihrem Steuerberater und Ihrem Arbeitgeber ab.

Kinderhausgeld als Gehalt-> brutto = netto

Die Übernahme vom Kinderhausgeld durch den Arbeitgeber (z.B. anstatt einer Lohnerhöhung) ist steuerlich für beide Seiten ein Vorteil, welchen Sie bei Ihrer nächsten Gehaltserhöhung einmal bedenken sollten. Die Übernahme der Kosten vom Kinderhausgeld durch den Arbeitgeber sind steuer- und sozialabgabenfrei.

Dieses gilt aber nur bis zur Einschulung des Kindes (also nicht für das Schulgeld).

Bei der Umwandlung von Gehalt ist aber zu beachten, dass dieses nicht rückwirkend möglich ist. Nur eine tatsächliche Erhöhung oder eine Festlegung im Zuge eines neuen Vertrages kann zur Zahlung des Kinderhausgeldes gewandelt werden. Wenn Sie also einen neuen Job bekommen, oder in der nächsten Gehaltsrunde das ins Spiel bringen, dann können Sie in den Brutto=Netto-Vorteil kommen. Auch Ihr Arbeitgeber sollte sich darauf einlassen, denn er spart die Sozialabgaben für die gezahlte Summe.

Wie viele Kinder gibt es pro Gruppe?

Die Gruppenstärke des Montessori-Kinderhauses liegt im Moment bei 20 Kindern zwischen 3 und 6 Jahren.
In der U3-Gruppe werden 10 Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren betreut

Allgemeine Fragen zur Schule

Wodurch unterscheiden sich Montessori-Grundschulen von Regel-Schulen?

Montessori-Grundschulen unterscheiden sich von Regelschulen durch ihren Weg, die Ziele der Lehr- und Rahmenpläne des Landes unter Berücksichtigung der Unterrichtsprinzipien und mit Hilfe der Unterrichtsmaterialien Maria Montessoris zu erreichen. In differenzierenden Unterrichtsformen werden den Kindern Mitbestimmung bei der Arbeitswahl, Partnerwahl, Zeit- und Bewegungsfreiheit zugestanden.

Welches Erziehungsziel haben Montessori-Schulen?

Die Bildung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes ist vorrangiges Erziehungsziel. Deswegen werden „Erziehung zur Selbstständigkeit“ und „Erziehung zum eigenverantwortlichen Handeln“ besonders ernst genommen.

Welches sind die Prinzipien der Montessori-Pädagogik?

Die Montessori-Pädagogik orientiert sich unmittelbar am Kind und berücksichtigt konsequent seine Bedürfnisse und seine individuelle Entwicklung. Sie ist kindgemäß, indem sie den verschiedenen Lernvoraussetzungen Rechnung trägt durch:

  • Individuelles Lerntempo
  • Individuell bemessene Lernschritte
  • Entsprechende Wiederholungsmöglichkeiten
  • Freie Wahl der Arbeit und Arbeitspartner
  • Differenzierung in der Aufgabenstellung
  • Unterschiedliche Sozialformen und
  • Verwendung unterschiedlicher Sozialformen.

Sie fördert durch jahrgangsübergreifende Arbeit die gegenseitige Hilfe und nicht das Konkurrenzdenken.

Sie erzieht zur Selbstständigkeit, Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung.

Fragen zum pädagogischen Konzept

Gibt es Bedenken beim Übergang von der "Freie Montessori-Schule Dietzenbach" (FMSD) auf eine weiterführende staatliche Schule?

Die Erfahrung unseres Lehrpersonals an anderen Montessori-Schulen ergab, dass Schülerinnen und Schüler von Montessori-Schulen meist keine Probleme an weiterführenden Schulen haben. Im Gegenteil: Sie zeigten eine größere Selbstständigkeit und eine höhere Lern-Zuversicht. Die Schülerinnen und Schüler haben nicht nur die vom Lernplan geforderten, sondern darüber hinaus viele zusätzliche Kenntnisse erworben. Sie sind mit vielen Unterrichtsformen vertraut. Schülerinnen und Schüler einer Montessori-Schule haben gelernt zu lernen und sind meist gerade im Bereich Sprache den Kindern ihrer Jahrgangsstufe aus den Regelschulen voraus. Einige sensible Kinder können im emotionalen Bereich Umstellungsschwierigkeiten haben, da sie die an der Montessori-Schule gewohnte Atmosphäre des persönlichen Vertrauens zwischen Lehrern und Schülern wahrscheinlich nicht an jeder weiterführenden Schule in gleicher Weise wiederfinden werden.

Was passiert, wenn sich ein Kind von sich aus über einen längeren Zeitraum immer nur mit einem Thema (z. B. Mathematik) beschäftigt?

Die Lehrer beobachten das Verhalten der Schülerinnen und Schüler jeden Tag sehr intensiv. In der Regel treibt die Neugier und der Nachahmungseffekt jedes Kind dazu, sich von ganz allein auch mit anderen Themen zu beschäftigen. Sollte dies wirklich einmal nicht der Fall sein, so wird der Lehrer/die Lehrerin geeignete Maßnahmen ergreifen, um das Kind auch für andere, bis dahin „verschmähte“ Themenbereiche zu begeistern.

Wie wird sichergestellt, dass die Kinder alle nötigen Dinge erlernen ?

Durch die frühere Arbeit an Regelschulen ist unserem Lehrerpersonal der Rahmenplan vertraut und die Lehrer/innen können sehr gut einschätzen, welche Lerninhalte zum Erreichen eines Klassenziels bzw. zum Abschluss der Grundschule erforderlich sind. Hierbei werden die Klassenstufen 1 und 2, sowie 3 und 4 jeweils als eine Einheit gesehen.

Wird eine weitere Fremdsprache außer Englisch angeboten?

Zur Zeit wird bereits ab Klasse 1 Englisch angeboten. Bei Interesse und Verfügbarkeit von weiteren Ressourcen ist es jedoch auch denkbar, eine weitere Sprache im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft in der Nachmittagsbetreuung anzubieten.

Fragen zu den Rahmenbedingungen

Wer meldet das Kind von der staatlichen Schule ab?

Sollte Ihr Kind an der Freien Montessori-Schule Dietzenbach (FMSD) aufgenommen werden, erhält die Regelschule ein Schreiben von der FMSD über die positive Aufnahme des Kindes. Das Kind ist damit von der staatlichen Regelschule abgemeldet.

Kann mein Kind jederzeit auf die staatliche Regelschule wechseln?

Jede Regelschule ist verpflichtet, die Kinder am Wohnort der Schule in dieser aufzunehmen.

Gibt es die Möglichkeit, sich den Unterricht anzusehen?

Es gibt mehrmals im Jahr besondere Termine, die durch die Verwaltung bekannt gegeben werden, in denen die Eltern im Rahmen „des gläsernen Klassenzimmers“ einen Vormittag während der Freiarbeit im Unterricht hospitieren können.

Ist das komplette Lernmaterial im Schulgeld enthalten?

Bücher und Lernmaterialien sind im Schulgeld enthalten. Auch ein Teil der Hefte ist mit dem Schulgeld abgegolten.
Nur Schreib- und Verbrauchsmaterialien müssen selbstständig angeschafft werden.

Kontaktinformationen

Montessori-Campus Dietzenbach
Gustav-Heinemann-Ring 101
63128 Dietzenbach
Kontakt:
Kinderhaus: +49 (0)6074 4879 640
Schule: +49 (0)6074 7281 760
Verein: +49 (0)6074 7282 556
Mail: info[at]montessori-dietzenbach.de

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